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Erstellung von Schablonen

Gravieren Sie mehrere Teile in nur einem Arbeitsgang

Welchen Vorteil bringen Schablonen für die Lasergravur?

Schablonen sind äußerst nützliche Hilfsmittel, wenn Sie mehrere Teile in einem Arbeitsgang lasergravieren und somit zusätzlich Zeit sparen wollen. Erfahren Sie mehr darüber, was bei der Erstellung von Schablonen zu beachten ist.


Welches Material eignet sich zur Schablonenerstellung?

Grundsätzlich können Sie bei der Erstellung Ihrer Schablonen alle Materialien verwenden, die Sie mit dem Laser schneiden können. Als kostengünstige Variante bietet sich das Lasermaterial TroLase an. Es ist formstabil, leicht bearbeitbar und in vielen Ausführungen erhältlich.

Achten Sie bei der Schablonenerstellung auch auf die Dicke der zu gravierenden Teile.
Für dünne Gegenstände, beispielsweise Anhänger aus Aluminium, verwenden Sie als Material für die Schablone ebenso ein flaches Material, damit Sie die Teile später schnell und einfach entnehmen können.
Für dickere Werkstücke, z.B. Kugelschreiber, muss das Material für die Schablone ebenfalls dicker sein, damit die Werkstücke in der Schablone nicht verrutschen können.

Wie lege ich das Layout für meine Schablone an?

Das Layout hängt vom Auftragsvolumen ab, das Sie üblicherweise erfüllen müssen. Fertigen Sie in regelmäßigen Abständen eher geringe Stückzahlen, so können Sie die Schablone an diese Stückzahlen anpassen. Müssen Sie in einem Auftrag große Volumen abarbeiten, so passen Sie die Schablone auf die Bearbeitungsfläche Ihres Trotec Lasers an.

Bei großen Aufragsvolumen ist es wirtschaftlicher, die Schablone in zweifacher Ausführung und mit Boden anzulegen. Sie können so Ihre Arbeitszeit effizient nützen, indem Sie die erste Schablone in den Laser geben und gravieren lassen, während Sie die zweite Schablone außerhalb bereits neu bestücken.
Durch den Boden können Sie die bestückte Schablone bequem vom Arbeitstisch in Ihr Trotec Lasergerät bewegen. Der Boden sollte daher aus stabilem Material gefertigt werden. Achten Sie beim Verkleben von Boden und Schablone, dass sie exakt übereinander geklebt werden.

Wie finde ich die passende Kontur für meine Werkstücke?

Enscheidend bei der Erstellung von Schablonen ist das Übertragen der Konturen der Werkstücke in Ihr Grafikprogramm. Hierbei gibt es mehrere Methoden:

Variante 1: Abmessen

Ist der Grundriss Ihres Werkstücks aus einer einfachen, geometrischen Form aufgebaut, so bietet es sich an, die Form abzumessen und in Ihrem Grafikprogramm nachzuzeichnen.

Variante 2: Arbeitsstück einscannen

Besteht Ihr Arbeitsstück aus komplexen Winkeln und Radien, so empfiehlt es sich, das Werkstück einzuscannen. Importieren Sie dann die gescannte Datei in Ihr Grafikprogramm und zeichnen Sie die Umrisse ganz einfach nach.

Variante 3: Nachzeichnen und einscannen

Ist Ihr Werkstück zu unförmig für Ihren Scanner, so können Sie die Umrisse mit einem Stift auf ein Blatt Papier übertragen und dieses im Anschluss einscannen. Wenn Sie das eingescannte Bild in Ihr Grafikprogramm importieren, können Sie versuchen, das Bild mittels Blitz-Vektorisierung automatisch umzuwandeln. Jedoch empfehlen wir, die Konturen selbst nachzuzeichnen, da bei der automatischen Umwandlung eine Vielzahl unnützer Knotenpunkte in die Kontur eingebettet werden.

Worauf muss ich bei der Konturfindung achten?

Achten Sie bei der Konturfindung Ihrer Werkstücke gleich auch immer darauf, die Formen so einzuscannen oder auszurichten, dass spätere Gravuren gerade laufen können und nicht gedreht werden müssen. Das erleichtert die Ausrichtung der Grafiken und Textfelder auf Ihrem Werkstück.

Es ist hilfreich, besondere Stellen in Ihrem Werkstück (z.B. Löcher für Kugelketten, etc...) nachzuzeichen, damit Sie Ihre Gravuren später nicht versehentlich in diese Bereiche platzieren.

Ist die Form gefunden, schneiden Sie die Kontur probeweise aus und setzen Sie Ihr Werkstück ein. Korrigieren Sie bei Bedarf nicht passende Stellen. Verwenden Sie zum Testen immer mehrere Werkstücke, da auch diese produktionsbedingten Toleranzen unterliegen können.

Tipp:

Sehr hilfreich ist es, eine zusätzliche Aussparung in Form eines Halbkreises anzufügen. Diese dient zur besseren Entnahme der fertig gravierten Teile.

Welche Linse verwende ich zur Schablonenerstellung?

Grundsätzlich empfehlen wir die Verwendung der kleinstmöglichen Linse (1,5" oder 2"), um beim Laserschneiden den Schnittspalt so gering wie möglich zu halten.


Weitere Tipps:

  • Wenn Sie viele verschiedene Schablonen verwenden, gravieren Sie einfach den Namen der dazugehörigen Grafik-Datei darauf. So finden Sie schnell und einfach die richtige Arbeitsdatei dazu.
  • Markieren Sie sich die Ecke der Anlage in den Nullpunkt auf der Schablone, damit Sie sie schnell und einfach richtig einlegen.
  • Ist Ihre Schablone eher klein und handlich, ist es praktisch sie in einem Ordner abzuheften. Dazu lasern Sie einfach die Ringlöcher in Ihre Schablone. So sind Ihre Schablonen sicher aufbewahrt und Sie haben sie schnell bei der Hand.
  • Wenn Sie Ihre späteren Gravurjobs an den Laser schicken, senden Sie immer die ganze Grafik inklusive der Außenkontur der Schablone. Vor dem Gravieren Ihrer Werkstücke stellen Sie bei den Parametern in der Materialdatenbank die Farbe "Rot" auf "Positionierung". So können Sie ganz einfach überprüfen, ob die Schablone richtig in der Maschine liegt.
  • Um schnell und zuverlässig die gewünschte Position für die Laserbearbeitung zu ermitteln, lesen Sie auch unsere Tipps und Tricks zu Positionierungshilfen.