Positionierungshilfen in der JobControl® Lasersoftware

Sie sind manchmal unsicher, wie Sie Ihre Grafik auf Ihrem Werkstück am einfachsten für die Laserbearbeitung positionieren? Wir stellen Ihnen verschiedenen Möglichkeiten vor, wie Sie die Trotec JobControl® Lasersoftware unterstützt, um schnell und zuverlässig die gewünschte Position für die Laserbearbeitung zu ermitteln. Sparen Sie so Materialverschnitte und Zeit für das Handling bei gleichzeitiger Minimierung des Risikos einer Fehlpositionierung.


1. Jobvorschau: "WYSIWYG: What you see is what you get"

Mit dem Symbol "Auge" aktivieren Sie die Jobvorschau.
Ist WYSIWYG eingeschaltet, werden alle auf der Platte positionierten Jobs mit ihrem grafischen Inhalt dargestellt. Bewegen Sie den Laserkopf in der Maschine, rückt auch das Fadenkreuz in der Software entsprechend nach. Die bidirektionale Kommunikation von Laser und JobControl® Software erleichtert so die Positionierung der Grafik auf dem Werkstück bzw. dient nochmals zur Kontrolle.

In der Jobvorschau sehen Sie außerdem auf einen Blick, ob alle gewünschten Schneid-, Gravur- und Positionierungslinien sowie Passmarken an den Laser übermittelt wurden. Deaktivieren Sie z.B. eine Farbe, also Parameter in der Materialdatenbank, wird diese auch in der "What you see is what you get" Ansicht nicht dargestellt und in Folge auch nicht vom Laser abgearbeitet. Das dient zur Kontrolle, ob auch alle gewünschten Elemente an den Laser übertragen wurden bzw. ob eventuell unerwünschte Schneidlinien vorhanden sind. In der Vollansicht der WYSIWYG Anzeige sind hingegen wieder alle Farben dargestellt, die Sie in der Grafik verwenden, unabhängig davon, welche Sie für die Laserbearbeitung mit Parametern definiert haben.


2. Hilfslinien

Hilfslinien erleichtern das Positionieren des Jobs auf der Platte, wenn nicht in der 0/0 Position gearbeitet wird. Sparen Sie so an Verschnitt von Plattenmaterial und nutzen Sie Restmaterial effizient aus. Bei mehreren Jobs ist es vorteilhaft, diese auch auf Reststücken wieder an der oberen Kante auszurichten um die Effizienz zu erhöhen. Oder nutzen Sie Hilfslinien auch, um Ihren Job z.B. rechtsbündig oder mittig auf Ihrem Werkstück auszurichten.

Hilfslinien sind ein sehr einfaches, aber effizientes Tool um Ihren Job genau dort zu positionieren, wo das Material auf dem Tisch liegt. Um eine Hilfslinie zu erstellen, halten Sie die linke Maustaste auf dem jeweiligen Plattenlineal gedrückt, während Sie die Maus in Richtung der Platte verfahren. Die exakte Position der Hilfslinie können Sie auch über die Koordinaten eingeben.


3. Marker

Marker werden auf der Platte als blaue Kreuze dargestellt und dienen als Positionierungshilfe für Jobs. Marker wirken "magnetisch" auf alle Ecken und das Zentrum eines Jobs.

Haben Sie wiederkehrende Jobs in größeren Mengen einzeln oder in einer Schablone abzuarbeiten, hilft Ihnen ein Marker, die Positionierung der einzelnen Elemente festzulegen und abzuspeichern. Auch Eckpunkte oder die Mitte eines Laserjobs auf der Platte können mittels Marker fixiert werden, ähnlich der Vorgangsweise mit den Hilfslinien.
Ein Marker ist aber auch besonders hilfreich, wenn der Job ein weiteres Mal geschickt werden muss, weil Elemente in der Grafik vergessen wurden und diese im Nachhinein ergänzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass die Jobgröße unverändert bleibt.

Marker können Sie nicht nur über die JobControl® Software setzen, sondern auch mit der Home Position auf der Tastatur direkt auf dem Gerät. Drücken Sie diese Taste für ca. 3 Sekunden, um die Position des Laserkopfes als Marker und so temporär als neue Ausgangsposition zu definieren. Das spart Zeit, insbesondere wenn der Computer nicht direkt neben der Lasermaschine steht.

Nachdem die neue Ausgangsposition fixiert ist, kann mit der Funktion "Jobposition" definiert werden, ob der Job mittig oder in den Ecken positionert werden soll. Über die Home-Taste wird dann jeder Job automatisch an der gewünschten Position ausgerichtet.


4. Job Position

Die Jobpositionsleiste informiert über die X und Y Position eines auf der Platte befindlichen, markierten Jobs. Eine exakte Jobpositionierung ist durch manuelle Eingabe der gewünschten Koordinaten möglich.
Je nach Wahl des Bezugs werden die Koordinaten der linken oberen Ecke oder des Zentrums eines Jobs angezeigt.


5. Platte abspeichern bei wiederkehrende Jobs

Sie haben oft wiederkehrende Jobs? Speichern Sie die gesamte Platte inkl. dem Job, den Parametern sowie Marker und Hilfslinien als pjx Datei ab. Mit nur einem Klick öffnen Sie den Job und alle Einstellungen werden automatisch geladen. Dies spart nicht nur Zeit, sondern auch Anwendungsfehler können so auf ein Minimum reduziert werden, selbst für nicht trainierte Bediener.