laesr marking laser types

Lasermarkieren mit dem Beschriftungslaser

Wie funktioniert laserbeschriften eigentlich?

Wie funktioniert Lasermarkieren und Laserbeschriften?

„Laserbeschriften“ steht für die Kennzeichnung oder Markierung von Werkstücken und Materialien mittels Laserstrahl. Dabei unterscheidet man zwischen verschiedenen Methoden wie Gravieren, Abtragen, Anlassen, Verfärben und Aufschäumen. Je nach verwendetem Material und Qualitätsanforderung verfügt jedes dieser Verfahren über spezielle Vor- und Nachteile. Diese haben wir weiter unten für Sie zusammengefasst.


Alle Vorteile der Lasermarkierung

Präzise Kennzeichnung mit gleichbleibender Qualität

Durch die hohe Präzision der Laserbeschriftung können Sie selbst filigrane Grafiken, 1-Punkt Schriften oder sehr kleine Geometrien noch klar leserlich am Werkstoff kennzeichnen. Dabei gewährleistet Ihnen die Lasermarkierung anhaltend gleichbleibende Ergebnisse.

Laserbeschriftungen in Höchst-Geschwindigkeit

Laserbeschriften ist einer der schnellsten Markierprozesse am Markt. Durch lasermarkieren erzielen Sie eine hohe Produktivität und kostengünstige Produktion. Ausgehend vom Bearbeitungsmaterial werden zum Lasermarkieren unterschiedliche Lasertypen (z.B. Faserlaser oder CO2 Laser) oder Lasermaschinen (z.B. Galvo Laser oder Flachbettsystem) eingesetzt.

Robuste Lasermarkierung

Die Laserbeschriftung ist dauerhaft haltbar und dabei abrieb-, hitze und säurebeständig. Je nach verwendeten Laserparametern sind bei bestimmten Materialien auch Markierungen ohne Verletzung der Materialoberfläche realisierbar.


Welche Materialien können lasermarkiert werden?

Kennzeichnen von unterschiedlichen Werkstoffen

Abhänging vom Material, welches Sie lasermarkieren möchten, werden unterschiedliche Lasertypen verwendet (Festkörper- und CO₂-Laser). Folgende Materialien können Sie mit dem Trotec Beschriftungslaser kennzeichnen:

  • Metalle: Edelstahl, Aluminium, Gold, Silber, Titan, Bronze, Platin oder Kupfer
  • Kunststoffe: ABS, Polycarbonat, Polyamid, PMMA oder Kunststoffe mit Laseradditiven.
  • Lacke
  • Folien und Verpackungen
  • Laminate (=mehrschichtige Kunststoffplatten)

Wie funktioniert das Laserbeschriften?

Wir unterscheiden zwischen mehreren Methoden der Laserbeschriftung

Anlassbeschriftung

Die Anlassbeschriftung ist eine spezielle Art der Laserbeschriftung für Metalle. Durch die Hitzeeinwirkung des Laserstrahls kommt es zu einem Oxidationsprozess unterhalb der Materialoberfläche, was zu einem Farbumschlag auf der Metalloberfläche führt.

Verfärben

Beim Verfärben wird durch die Hitzeeinwirkung des Laserstrahls eine chemische Reaktion im Werkstoff ausgelöst. Je nach Materialzusammensetzung ergeben sich daraus unterschiedliche Farbtöne. Wird beispielsweise eine heller Kunststoff beim Laserbeschriften verfärbt, können Rußpartikel entstehen. Das führt dann zu einer dunklen Lasermarkierung.

Lasergravur

Bei der Lasergravur wird die Materialoberfläche mittels Laserstrahl aufgeschmolzen und verdampft, das Material wird also abgetragen. Die dadurch entstandene Vertiefung in der Oberfläche ist die Gravur. Mehr Informationen zum Lasergravieren finden Sie hier.

Abtragen

Beim Abtragen werden mit dem Laserstrahl Deckschichten entfernt, die auf dem Grundmaterial aufgetragen sind. Durch farbliche Unterschiede zwischen Deckschicht und Grundschicht entsteht ein Kontrast. Häufige Materialien, die mittels Abtragen lasermarkiert werden, sind eloxiertes Aluminium, lackierte Metalle, Folien oder Laminate.

Aufschäumen

Beim Aufschäumen wird ein Material durch den Laserstrahl aufgeschmolzen. Dabei entstehen im Material Gasbläschen, welche das Licht diffus widerspiegeln. Die Markierung wird somit heller als die nicht beschrifteten Bereiche. Diese Art der Lasermarkierung wird hauptsächlich bei dunklen Kunststoffen verwendet.


Laserbeschriftung mit Trotec Lasersystemen

Trotec bietet Ihnen ein großes Sortiment an Flachbettgeräten und Galvo-Lasern zum Beschriften von unterschiedlichen Materialien an.

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